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News

Der Schüler Gerber

nach dem Roman von Friedrich Torberg
Bühnenfassung von Felix Mitterer

Der Schüler Gerber - © Lupi Spuma

In seinem letzten, entscheidenden Schuljahr am Realgymnasium bekommt Kurt Gerber einen neuen Klassenvorstand, den berüchtigten Mathematiklehrer »Gott Kupfer«, dem er, trotz aller Warnungen, zunächst mit stolzem Aufbegehren entgegentritt, weigert er sich doch zu glauben, dass jemand wie Kupfer Einfluss auf seine Zukunft oder gar auf sein Leben nehmen kann – schließlich muss (muss, muss, muss!) er ja nur dieses Jahr über- und die Matura bestehen, danach kann ihm niemand mehr etwas anhaben. Doch nach und nach beginnt das Selbstbewusstsein des Schülers zu schwinden; mangelnde Leistungen in Mathematik, der offene und demütigende Konflikt mit seinem sadistischen Klassenvorstand (Danke. Setzen. Nicht genügend!), der fehlende Halt in der Klassengemeinschaft, die Sorge um seinen todkranken Vater und die unerfüllte Liebe zu einer ehemaligen Mitschülerin treiben Gerbers Verzweiflung, Verwirrung und Vereinsamung voran, sodass seine Kapitulation unausweichlich scheinen muss (muss, muss, muss!).

Friedrich Torbergs »Der Schüler Gerber« ist längst zum Inbegriff des adoleszenten, an der Schule des Lebens sowie an Drill und inhumaner »schwarzer« Pädagogik zerbrechenden Menschen geworden, dessen Schicksal für alle nachfolgenden Generationen nicht an Wirkung verloren hat. Felix Mitterers eindringliche, sensible Bühnenfassung feierte 1999 in der Regie von Michael Schilhan ihre umjubelte Uraufführung in Graz und kehrt nun ins Next Liberty zurück.

Ein Gastspiel des Theaters Next Liberty, Graz
Vorstellungen Theater Akzent, Wien:
18., 19., 20.02.2020
https://www.akzent.at/home/spielplan/1596/Der-Schler-Gerber

Kurt „Scheri“ Gerber: Michael Großschädl
Lewy: Christoph Steiner
Weinberg: Amelie Bauer
Benda: Clemens Janout
Zasche: David Valentek
Schönthal: Michael Postmann
Pollak: Michael G. Sumper
Prof. „Gott“ Kupfer: Helge Stradner
Prof. „Asso“ Mattusch: Helmut Pucher
Lisa Berwald: Yvonne Klamant
Vater Albert Gerber: Martin Niederbrunner
Mutter Gerber: Andrea Schramek

Inszenierung: Michael Schilhan

https://www.youtube.com/watch?v=tcMXwI5qzwM&feature=emb_logo
https://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=142117805


"Mein Ungeheuer" von Felix Mitterer

Mi. 22. und Sa. 25. Jänner 2020 // 19.30 im Theater Akzent Wien.

"Applaus, der nicht enden will. Bravo-Rufe. Eine atemberaubende Vorstellung“.

Drei Schlagworte aus den Premierenkritiken des Theaterfestivals Steudltenn/Tirol, das mit „Mein Ungeheuer“ bisher größte Erfolge vor restlos ausverkauftem Hause feierte.

Foto: Alexander Kneucker

"Felix Mitterer hat in diesem Stück Motive seiner Kindheit verarbeitet. Es ist sein wohl persönlichster Theatertext und rückt das rundum verarmte Leben längst vergessener Generationen ins Licht. Tragisch oder komisch? – Das liegt im Auge des Betrachters. Unter der Regie von Hakon Hirzenberger zeigen Altschul und Leutgeb Theaterkunst auf höchstem Niveau." - Kronen Zeitung


"Denn der von Martin Leutgeb und Susanne Altschul grandios geführte Dialog, ging unter die Haut bis tief ins Herz hinein. Was natürlich auch auf die weisen, treffenden, tragikomischen Textzeilen von Felix Mitterer und auf die hervorragende Regiearbeit von Hakon Hirzenberger zurückzuführen ist.
„Mein Ungeheuer“- ein Gastspiel des Theaterfestivals STEUDLTENN. Prädikat: Ungeheuerlich sehenswert." - BZ

mit Martin Leutgeb, Susanne Altschul

Regie: Hakon Hirzenberger
Bühne: Gerhard Kainzner
Kostüme Andrea Bernd
Dramaturgie: Eva Maria Müller
Musik: Matthias Jakisic
Licht: Sabine Wiesenbauer

Theater Akzent Wien, Theresianumgasse 18, 1040 Wien. Kartenhotline 01/501 65-13306 — www.akzent.at

Sophie Reyer auf Shortlist des Österreichischen Buchpreises 2019



Wir freuen uns mit Sophie Reyer!
Ihr Buch "Mutter brennt" hat es mittlerweile auf die Shortlist des Österreichischen Buchpreises geschafft.
In ihrem Theaterstück "Mutterbrennen" verarbeitet sie eine vergleichbare Thematik.
Mutterbrennen - Das Theaterstück


Harald Darer auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises 2019



Wir freuen uns auch mit Harald Darer dessen Buch "Blaumann" ebenfalls nominiert ist.

Premiere
DER SCHÜLER GERBER


Illustration: Philipp Pontzen

ab 14 Jahren
von Friedrich Torberg, für die Bühne bearbeitet von Felix Mitterer

Regie: Harald Fröhlich
Premiere: Mo. 30. September 2019
Spieltermine bis 23. Oktober 2019
Schüler Gerber - Schauspielhaus Salzburg


Foto: Iris Zechner

Martin Ohrt erhält für sein Kinderstück PUPPENMUTTI
das Arbeitsstipendium 2019 des Bundeskanzleramtes, Kunstsektion.
Wir gratulieren!

Wir gratulieren THOMAS PERLE zum Retzhofer Dramapreis 2019!

 

© Wolfgang Rappel

 

Thomas Perle, 1987 in Rumänien geboren, emigrierte 1991 mit seiner Familie nach Deutschland, wo er dreisprachig aufwuchs. Nach dem Abitur absolvierte er am Staatstheater Nürnberg ein Volontariat. Von 2008 bis 2015 studierte er an der Universität Wien Theater-, Film- und Medienwissenschaft. 2009 arbeitete er am Volkstheater Wien und war von 2010 bis 2012 Regieassistent am Schauspielhaus Wien. 2013 wurde er mit dem Wiener exil-Literaturpreis ausgezeichnet. 2014 war er Writer in Residence im LOISIUM Wine&Spa Resort Südsteiermark. 2015 erhielt er vom Bundeskanzleramt Österreich das Startstipendium für Literatur und feierte mit der Uraufführung seines Kurzdramas europas töchter beim MIMAMUSCH – Festival für Kurztheater sein Regiedebüt.  2016 leitete er am Staatstheater Nürnberg eine Schreibklasse mit Jugendlichen, deren Texte er gemeinsam mit seinem exil-Literaturpreistext zur Uraufführung brachte und wurde mit dem ersten Preis beim 28. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden ausgezeichnet. 2018 erschien sein Prosadebüt wir gingen weil alle gingen. im Verlag edition exil. Im selben Jahr erhielt er das Wiener Dramatik Stipendium und war Rottweiler Stadtschreiber.

Für den Retzhofer Dramapreis 2019 gab es 110 Bewerbungen. Die 15 ausgewählten Autorinnen und Autoren wurden ein dreiviertel Jahr lang in der Stückentwicklung begleitet. Eine Jury bestehend aus Alexander Kerlin (Dramaturg), Tobias Schuster (Dramaturg), Gerhild Steinbuch (Autorin), Remco van Rijn (Dramaturg) und Eva-Maria Voigtländer (Dramaturgin) wählte unter den anonym eingereichten Werken das Siegerstück karpatenflecken aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und verbunden mit einer Uraufführung am Burgtheater im Mai 2020.