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News

Kritiken PROLETENPASSION
von Heinz R. Unger und die Schmetterlinge


Sven Seeburg, Henriette Hölzel und Chor, Foto: Martin Kaufhold

Premiere: 10.05.2018, Schauspiel Essen
Regie: Bernd Freytag, Mark Polscher

"Nostalgisch könnte man werden, so naiv, so herzig wirkt das heute. Und doch haben Bernd Freytag und Mark Polscher ausgerechnet aus dieser Vorlage einen der spannendsten Schauspielabende der Spielzeit entwickelt, sowohl dramaturgisch als auch musikalisch und schauspielerisch originär, wenn nicht gar innovativ.
Den Liedern über Leid und Entrechtung der „Proleten“, des sogenannten einfachen Volkes, stellt der als Sprechchorleiter bei etlichen von Volker Löschs Erfolgsprojekten bekannte Freytag eigene, in der Regel solistisch gesprochene Texte entgegen. In diesen wird hochpoetisch und –konzentriert, die Selbstbewusstseinskrise und Zerrissenheit des Individuums beschrieben. Ganz aktuell und heutig, verortet zwischen der Gier nach möglichst raumgreifender Selbstentfaltung und der Sehnsucht nach Geborgenheit bei anderen Menschen bis hin zum Verschwinden in der Masse. Das ist nicht nur treffend beobachtet und fantastisch gespielt, sondern öffnet auch die chorisch gesungenen und gesprochenen Texte der Vorlage, gleichsam von hinten.
...
Freytag und Polscher haben so aus dem Nährboden einer 40 Jahre alten, nicht mehr vermittelbaren Utopie eine neue entwickelt, auf der und für die Theaterbühne. Und setzen so nachdrücklich das Thema, das auch die alten Texte zusammenbindet: Solidarität als Wunschvorstellung und Rettungsanker – und warum das einfach nicht klappt, hier und anderswo."

Die Deutsche Bühne, Andreas Falentin, 11.05.2018
Youtube


Proletenpassion – Bernd Freytag und Mar k Polscher dekonstruieren in Essen dieRevolutionskantate der "Schmetterlinge"
Im Mausoleum der Revolten
von Sascha Westphal

Die Lieder von Unger und den "Schmetterlingen" erzählen Geschichte von unten. Die Ausgebeuteten und Besiegten stellen ihre Erinnerungen der offiziellen Geschichte, die immer von den Siegern, also den Bürger und den Besitzenden, geschrieben wird, entgegen. In der Essener Bearbeitung fügen sich die Songs allerdings eher zu einer Geschichte vom Untenbleiben zusammen. Der Chor trägt die von den Ideen der marxistischen Geschichtsschreibung erfüllten Texte brillant vor, aber eben ohne jeden revolutionären Impetus. ...
Die Feier der Revolution und der Partei, die sie getragen hat, wird eine entlarvende Shownummer. Diese ironisierte Form von Klassenkampffolklore lädt explizit zu Reflexionen ein über das, was sie verdecken soll: den stalinistischen Terror. So werfen Freytag und Polscher Licht auf die dunklenFlecken der "Proletenpassion". Man mag bedauern, dass die Hoffnungen der 1970er inzwischen verloren gegangen sind, aber es ist beruhigend, dass die falschen Illusionen jener Jahre auf dem Friedhof der Geschichte gelandet sind.

Nachtkritik.de 11.05.2018


Überragende KRITIKEN!!!

IN DER LÖWENGRUBE von Felix Mitterer
Premiere am 15. März 2018 im Theater in der Josefstadt, Wien
Regie: Stephanie Mohr


Foto: Moritz Schell

Florian Teichtmeister sorgt mit stoischer Miene und seinem kantigen Tirolerisch für Verblüffung und Heiterkeit. Alexander Absenger ist großartig als Einpeitscher des Regimes, Peter Scholz bezaubert als Theaterdirektor, Alexander Strobele gibt souverän-lässig den Bühnenmeister, André Pohl zieht alle Register zwischen Komik und Tragik für den ausgebooteten Mimen Polacek. Regisseurin Stephanie Mohr führt die verborgene Theatersatire vor, die in diesem im Grunde tragischen Werk steckt: Opportunismus der Schauspieler, ihre Enttäuschungen, Konkurrenzkämpfe, Affären und skurrilen Premierenfeiern. Die Aufführung ist dicht und aus einem Guss.
(Die Presse)

Nach 20 Jahren wurde Felix Mitterers Theaterposse rechtzeitig zu seinem 70er klug neuinszeniert: als Nachdenkübung zu den Tücken des Theaters. Stephanie Mohrs feine Inszenierung der Löwengrube folgt Mitterers brachialer Fabel mit wahrer Engelsgeduld, die Figuren können Tiefe entwickeln.
(Der Standard)

"In der Löwengrube" beinhaltet viele Szenen, in denen es ums Theater am Theater geht. Miriam Buschs Bühnenbild kopiert gekonnt die Josefstadt-Bühne - die Spiegelung verhilft der Aufführung zu mehreren charmanten Momenten. Das zwölfköpfige Ensemble trägt elegante Kostüme der Zeit (Nini von Selzam). Pauline Knof mimt so verhuscht wie divenhaft eine von NS-Granden umschwärmte Schauspielerin. Claudius von Stolzmann hat sich einiges von Joseph Goebbels abgeschaut, kopiert Diktion und Mimik des Reichspropagandaministers. Der Abend gehört aber Florian Teichtmeister in der Rolle Kirsch/Höllrigl. In jeder Gemütslage trifft Teichtmeister den richtigen Ton - vom feinsinnigen Künstler, der an den Verhältnissen verzweifelt, bis zum rohen Naturburschen, mit kräftigem Tiroler Akzent, der sich mit den Nazis verbündet. In jedem Augenblick verleiht der Schauspieler seinen Figuren die nötige Glaubwürdigkeit.
(Wiener Zeitung)

Was für ein freudiger Abend! Mohr betont die Komödie – und das Ensemble agiert mit größter Freude nicht nur am Spiel. Jeder, fast jeder, vermag zu rühren, darunter Pauline Knof als Diva, die so gerne lieben würde – nicht nur sich und das Rampenlicht. Florian Teichtmeister brilliert als Tiroler, der alle, fast alle, hinters Licht führt.
(KURIER)

Regisseurin Stephanie Mohr weiß, wie Mitterers Stücke anzupacken sind. Sie verwandelt die Zielstrebigkeit des Textes zum dramatischen Gebäude, in das man ihr gerne folgt. Mit einer erhöhten Drehbühne (Miriam Busch) ist der Kreislauf der Zeit umrissen, mit dem Florian Teichtmeister (Kirsch) etwas Brillantes anstellt. Er wuchtet das prahlerische Tiroler Selbstverständnis so famos spielerisch, wie er den stillen Juden bei dessen letztem Ausweg ziseliert. Als polternder Edel-Nazi schafft er obendrein den Typus eines Vegetariers, der sich zum König unter Menschfressern krönt, weil er nicht anders kann. Er ist Zentrum und Beobachter in einem, also sieht er, wie sich seine ehemalige Frau (Bravo für Pauline Knof) im Handel für Diven-Status an die Widerwärtigen verschenkt. Theatermacher Meisel (Peter Scholz) will nichts als Theater machen, Bühnenmeister Eder (Alexander Strobele) ist die alte, reine Seele des Betriebs, die Kirsch hilft, weil sie schweigt. Alma Hasun eine facettenreiche Olga, die ob ihres löchrigen Ariernachweises alles riskiert. Großer, langer Applaus für einen feinen, großen Theaterabend.
(OÖN)

Florian Teichtmeister ist anfänglich ein fast quälend duldsamer Kirsch, umso massiver tritt er dann als "Tiroler Golem" in Erscheinung: um in erstaunlich exzellentem Bergler-Dialekt ebenso komödiantisch wie beklemmend einen Rassisten in Lederhosen auf die Bühne zu stellen und zugleich einen Kirsch, der, getrieben von Rache, die Instrumente der Machtausübung gegen seine ehemaligen Peiniger richtet und letztendlich scheitert. Bravos für das Ensemble und „Neo-Siebziger“ Felix Mitterer.
(Tiroler Tageszeitung)

Für ihre Inszenierung hat Regisseurin Stephanie Mohr ein feines Ensemble um sich versammelt, das einmal mehr sein ganzes Können ausspielt. Allen voran Florian Teichtmeister, der in der "Doppelrolle" des jüdischen Schauspielers Arthur Kirsch und seiner Verkleidung als Tiroler Naturbursch Benedikt Höllrigl brilliert. Ihm gelingt eine wunderbar präzise Darstellung dieses Doppelcharakters. Famos ist auch Scholz als Direktor Meisel, dem Theater als Diktatur keine Fortune bringt. Mohrs gewitzte Inszenierung entwickelt an diesen Stellen eine Ausdrücklichkeit, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Sie findet für ihre Arbeit die Mitte zwischen Sarkasmus, Spannung und Sentiment, ihre Schauspieler treffen den von ihr vorgegebenen Ton zwischen komödiantischem Auftrumpfen und sensibler Nachdenklichkeit perfekt.
(Mottingers Meinung)

Stephanie Mohr ist Mitterer-Spezialistin und hat das rechte Gespür für die Tiefenschichten in Mitterers Dramatik entwickelt. Die Plots kommen gerne in banalster Direktheit daher. Das Querdenkerische, das Entlarvende, die Ungeheuerlichkeiten einer sich so unverstellt wie ungeniert offenbarenden Wirklichkeit zeigen sich erst auf den zweiten oder dritten Blick. Das ist in diesem Stück nicht anders. Die Rolle des Arthur Kirsch (so heißt er bei Mitterer) bietet reichhaltige Möglichkeiten. Die bereitete die Regisseurin mit dem wunderbaren Florian Teichtmeister berührend auf. Mit ähnlicher Akkuratesse sind alle Figuren durchgezeichnet in diesem an Personen reichen Stück. Peter Scholz als Theaterdirektor, zum Harlekin degradiert von den neuen Machthabern, kommt gar nicht heraus aus dem Händeringen und tut es doch mit souveränem Verständnis für die Unabänderlichkeit der Situation. André Pohl ist der Schauspieler-Kollege Polacek, Prototyp des eiligen Mitläufers. Ein deftiger Typ, für den man letztlich doch Mitleid empfindet. Stephanie Mohr arbeitet mit jeder und jedem im Ensemble sehr glaubwürdige Zwischentöne heraus.
(nachtkritik.de)

Claudius von Stolzmann liefert als Goebbels eine beeindruckende, differenzierte Studie eines Mächtigen, der seine Menschenverachtung als Kulturmenschentum tarnt, Alexander Strobele leistet fein nuancierten passiven Widerstand als Bühnenmeister Eder, Pauline Knof kämpft glaubwürdig als Kirschs Gattin mit sich und ihrem künstlerischen Egoismus.
(APA)

Regisseurin Stefanie Mohr (Bühne: Miriam Busch) arbeitet mit kräftigen Farben. Ihre Bilder sind so direkt wie zielgenau, es ist ein Theater, das wirkungsvoll und dennoch nicht oberflächlich ist. Florian Teichtmeister vollbringt eine darstellerische Meisterleistung, Pauline Knof spielt bravourös seine Frau.
(Kronen Zeitung)

Schöne Kritiken zu DREI WINTER von Tena Stivicic

Premiere: 17.02.2018, Großes Haus, Theater Freiburg
Regie: Peter Carp


Foto: Rainer Muranyi, 2018, Marieke Kregel, Tim Al-Windawe

Theater Freiburg

Pressestimmen

„Ein einziger Schauplatz, realistische Dialoge, psychologische Auseinandersetzungen – und, weil es sich um eine junge und emanzipierte Dramatikerin handelt, zusätzlich eine feministische Perspektive auf die Transformation von Zeitgeschichte in ein Familiendrama, das vier Generationen von Frauen umfasst.“
(Bettina Schulte, Badische Zeitung, 19.02.2018)

„Für die Freiburger Inszenierung hat Bühnenbildner Kaspar Zimpfer das Große Haus mit mobil einsetzbaren und auf Geschichtspatina gestalteten Seitenwandsegmenten in ein entsprechend möbliertes, wandvariables Puppenhauszimmer verwandelt und ihm mit einem auf die Drehbühne dahinter ausgelagerten Treppenhaus Tiefe gegeben. Das macht das altmodisch Reißbretthafte der Textkonstruktion schön sichtbar und stimmt auf den nostalgischen Ton ein, in dem Peter Carp das Stück inszeniert.“
(Jürgen Reuß, Nachtkritik, 17.02.2018)

WIR TRAUERN UM UNSEREN AUTOR HEINZ R. UNGER

(1938-2018)



Der Autor zahlreicher Theaterstücke, Hörspiele, Fernsehspiele und Bücher ist in seinem 80. Lebensjahr verstorben.
Wir sind stolz darauf, mit Heinz Rudolf Unger gearbeitet haben zu dürfen, seine bereichernde Bekannschaft gemacht zu haben und seine unverwechselbare Theater-Literatur vertreten zu dürfen.
Werke wie seine "Proletenpassion" und "Zwölfeläuten" sind und bleiben wegweisende und immer aktuelle Werke, die mehr denn je Brisanz für unsere Gegenwart haben.

Heinz Rudolf Unger
Schriftsteller, Dichter, Dramatiker

Felix Mitterer wird 70!


Foto: Christian Hofer


Felix Mitterer wurde am 6. Februar 1948 in Achenkirch/Tirol geboren.

1977 schrieb Felix Mitterer sein erstes Theaterstück "Kein Platz für Idioten". Somit können wir auf Felix Mitterers mehr als 40-jährige Theaterarbeit zurückblicken. Zwei Jubiläen, die gefeiert werden sollen:

Am 6. Februar 2018 findet in den Sträußelsälen im Theater in der Josefstadt zu Ehren des Autors seine Geburtstagsfeier statt.

Anlässlich seines Geburtstages spielt der Autor selbst "Ein Bericht für eine Akademie"  von Franz Kafka in einer Produktion der Tiroler Volksschauspiele im Theater in der Josefstadt.

Außerdem findet die Premiere seines Stückes "In der Löwengrube" am 15. März 2018 ebenfalls anlässlich seines Jubiläums im Theater in der Josefstadt statt.

WIR GRATULIEREN UND FREUEN UNS MIT FELIX MITTERER!



Schüler Gerber, Foto: Next Liberty Graz

Der Start ins neue Jahr beginnt wundervoll: Im Januar kann man gleich drei Premieren mit Texten unserer Autor innen sehen!

Den Anfang machen das Next Liberty Kinder- und Jugendtheater mit dem "Schüler Gerber" von Felix Mitterer und das Tiroler Landestheater mit Ausschnitten aus Marc Pommerenings "Gottes Guerilla" im Stück "Andre Hofer"!

Ab 17.01.18 gibt es dann das Sozialdrama "Sibirien" von Felix Mitterer in der Tribüne Linz - Theater am Südbahnhofmarkt zu sehen....
Also nichts wie hin!

Hier gibt's Karten:
Schüler Gerber: http://bit.ly/2mmpARI
Andre Hofer: http://bit.ly/2md9NEb
Sibirien: http://bit.ly/2CXeOvD

Und hier geht's zu den Stücken:
Schüler Gerber
Gottes Guerilla
Sibirien


Foto: Michaela Stout

Unser Autor Thomas Perle  wird mit seinem neusten Theaterstück "caroline feiert geburtstag. vergisst das sterben nicht."
am Stückefest Landestheater Niederösterreich vertreten sein.

caroline feiert geburtstag. vergisst das sterben nicht.

von Thomas Perle
Erstmals seit dem Unfalltod ihres Freundes feiert Caroline Geburtstag. Eingeladen sind ihr neuer Freund Martin, ihre Freundin Nina und ihr leiblicher Vater August, von dem sie erst kurz vor dem Tod ihres Freundes erfahren hatte. In sezierend klarer Sprache deckt der in Rumänien geborene Thomas Perle in CAROLINE FEIERT GEBURTSTAG. VERGISST DAS STERBEN NICHT. einen Geburtstagstisch voller Offenbarungen. Im Resonanzraum von Carolines Schmerz hallen die Freuden eines nicht gelebten Lebens nach.

Regie: Moritz Beichl
Samstag, 17.06.2017, 19 Uhr

Tena Štivičićs neustes Stück "Vierundsechzig Stiche"

TENA ŠTIVIČIĆ



Sie ist Mitglied des Paines Plough Young Writers Programme und der Royal Court s 50th Anniversary Season.
Tena Štivičićs Theaterstücke sind in zahlreichen europäischen Ländern aufgeführt und in zehn verschiedene Sprachen übersetzt worden.Sie sind u.a. mit dem European Authors Award ausgezeichnet worden und ihr Stück Fragile erhielt den Innovationspreis und den Europäischen Theaterpreis des Heidelberger Stückemarktes 2008.
Susan Smith Blackburn Preis, New York 2015 für Three Winters.

 
Vierundsechzig Stiche
Eine ungewöhnliche Komödie
 
4D/4H/1Dek
Frei zur UA
 
Originaltitel: SIXTY FOUR SHOTS - An unlikely comedy
Aus dem Englischen von Karen Witthuhn
 
Eve und Ben haben sich bei einer Beerdigung kennengelernt. Sie werden ein Paar und nun steht das Übliche an: Reproduktion.
Doch die will trotz punktgenauer und inzwischen etwas freudloser Ausübung nicht funktionieren. Also wendet sich das Paar an einen entsprechenden Reproduktionstechniker.
Das macht die Sache nicht schöner oder intensiver. Die beiden entfremden sich zusehends voneinander. Eve betrügt Ben mit dem Nachbarn und Ben legt sich einen Avatar an, mit dem er sein zweites Ich in verschiedenen Foren ausleben kann.
Wie kann man Vertrauen wiederherstellen, wie kann eine Beziehung funktionieren und lebendig bleiben, wie kann dieses Leben gelebt werden, ohne es zu verschwenden? Um nichts weniger geht es in ihren Gesprächen und Auseinandersetzungen in einer stressigen, digitalisierten und verrückten Welt.
Das neueste Stück von Tena Štivičić ist ein brillantes, scharfsichtiges und dialogisch hoch unterhaltsames Abbild heutiger Mittdreißiger, die den Anforderungen ihres Alltags, ihrer Eltern und Partner und vor allem ihrer selbst gerecht zu werden versuchen. Dass trotz aller Ernsthaftigkeit das Ganze auch noch wirklich komisch ist, macht diese ungewöhnliche Komödie zu einem wahrhaftigen Ereignis.

EVE: If we cast our minds to the day we met, you said no. To sex, even on the day we met.
BEN: We were at a funeral!